Ultraschall-Therapie beim Pferd bspw. bei Sehnen- oder Muskel-Problemen

Bei der Therapie mittels Ultraschall finden hochfrequente Schallwellen Einsatz.

Der Schallkopf wird mit einer individuell einzustellenden Frequenz (abhängig von Erkrankung) dabei auf der erkrankten Region, welche mit einem Kontaktgel versehen wird, kreisend bewegt.

Wirkung ist eine verstärkte Durchblutung und verbesserter Zellstoffwechsel. Anhebung der Schmerzschwelle. Der Selbstheilungsprozess wird unterstützt bzw. beschleunigt.

Indikation:

– Verletzungen oder Reizungen von Muskeln oder Sehnen

– subakuter / verhärteter Bluterguss

– subakute Fraktur

Sehnenentzündungen

Sehnenschaden

Arthritis

– Arthrose

– Erkrankung der Hufrolle (Podotrochlose)

Zerrung

Verstauchung

Einsatz auch in Kombination zur konventionellen Elektrotherapie (bspw. TENS ) oder zur Phonophorese.

Kontraindikation:

– Akute, frische Verletzungen

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Soft-Laser, Schaden an Sehnen oder Problem mit Narben – Lasertherapie

Der Laser ist gebündeltes Licht und somit Energie. Dieser intensive Lichtstrahl bewirkt eine Aktivierung der Mitochondrien. Die Behandlung mit dem Laser ist eine wissenschaftlich erwiesene stoffwechselaktivierende Methode. Der Lichtimpuls des Lasers wird in den Gewebezellen aufgenommen und in den Mitochondrien in Energie umgewandelt. Krankhaft veränderte oder degenerativ erschöpfte Zellen frischen damit ihr Adenosintriphosphat (ATP)- Depot auf. Somit wird der Stoffwechselumsatz der “gestressten” Zellen positiv beeinflußt. Diesen Vorgang kann man mit dem Aufladen einer leeren Batterie vergleichen.

Anwendungsgebiete Lasertherapie beim Pferd

* Sehnenschäden
* Narbenbehandlung
* Wundheilung
* Abzesse
* Rückenverspannungen, Druckempfindlichkeit

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Woran erkenne ich Zahnprobleme beim Pferd?

Hier einige Beispiele!
• Rollenbildung bei Heuaufnahme
• schmerzhaftes Kiefergelenk
• “beißen ins Futter”,
• Hafer fällt beim Kauen wieder aus dem Maul
Maulgeruch
• Rittigkeitsprobleme
• schlechter Allgemeinzustand trotz Wurmkur und gutem Blutbild
einseitiger Nasenausfluss
Rückenprobleme
• Fehlstellungen in der Hals- bzw. Kopfhaltung
• Ihr Pferd biegt sich besser zu einer Seite
• Das Pferd nimmt das Gebiss schlecht auf
• … macht sich immer wieder aus der Versammlung frei
• … lässt sich schlecht biegen
• … entzieht den Kopf beim Nasenriemen zuschnallen
Headshaking
• Zungenfehler
• Kopfscheu
• zieht eine Nüster hoch
• “wirft” Falten um die Nüstern
• Kopfschlagen beim Reiten oder Fahren
• u.v.m.

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Zahnbehandlung

Zahnprobleme bei Pferden, das ist ganz sicher als Zivilisationskrankheit zu bezeichnen. Als Pferde noch in der freien Wildbahn gegrast haben, nutzten sich die Pferdezähne durch das harte Steppengras und die damit aufgenommenen Steinchen, den Sand oder auch gekaute Rinde gleichmäßig ab. Sie wurden somit natürlich abgeschliffen. Damit das Pferd nicht auf dem Zahnfleisch kaut, hat Mutter Natur vorgesorgt und schiebt den Pferdezahn 3mm im Jahr nach. Das gilt für die Backenzähne gleichermaßen wie für die Schneidezähne.
Durch das heutige ” Softfutter ” reiben sich die Zähne nicht mehr genug ab. Es können Schärfen, Haken, Rampen oder Nasen entstehen. Man sollte sich vor Augen halten, dass immer der längste Zahn im Maul angibt, was die anderen Zähne tun. D.h. sind die Schneidezähne zu lang, können die Backenzähne nicht mehr in Reibung gelangen. Das Pferd “beißt” ins Futter um soviel Hafer wie möglich aufzunehmen und dann mit der Menge an Hafer die Zahnzwischenräume auszufüllen und denn Hafer so zu mahlen. Diese Pferde gelten oft als gierig. Gleiches geschieht, wenn ein Backenzahn zu weit raus schiebt. Dieser prallt immer härter auf den Gegenspieler und wird ihn auf die Dauer zertrümmern. Die kürzeren Backenzähne kommen nicht in Reibung. Oft kommte es auch zu problematischen Verhalten bei Sportpferden, bei der Verwendung von Gebissen.
Kieferschmerzen, Stirn- oder Kiefernhöhlenvereiterungen entstehen, welche sich oft in einseitigen Nasenausfluss äußern. Verklemmte Milchzahnkappen unter denen Entzündungen entstehen sind auch oft ein Problem für ein junges Pferd.

Eine regelmäßige Überprüfung und Behandlung der Zähne ist essentiell! Sie sind oftmalig Ursache für Krankheiten, die Pferdephysiotherapeuten dann behandeln.

Es existieren zahlreiche Horsedentisten, in Deuztschland ist hier eine führende Adresse die IGFP, wo zahlreiche der Horsdentisten gelistet sind.

Reizstromtherapie – z. B. TENS

Die Reizstrom-Therapie ( z.B.TENS) wurde aus der Humanmedizin adaptiert. Durch den Reiz bekommt der Nerv einen Impuls, dieser Impuls wird an den Muskel weitergeleitet und der Muskel kontrahiert. Der TENS ist vor allem bei chronischen Schmerzen das Mittel der Wahl. Er produziert kaum spürbare Reizungen, die das Nervensystem beeinflussen. Diese Reizungen unterbrechen die Schmerzsignale welche über motorische und sensorische Nervenbahnen weitergeleitet werden. Das geschieht durch die Erregung der schnell leitenden Fasern der peripherer Nerven. TENS fördert zusätzlich die Bildung von Endorphinen( vom Körper hergestellte Stoffe die Ähnlichkeit mit Morphinen besitzen und deshalb zur Schmerzlinderung beitragen)

Reizstromtherapie beim Pferd, hier Einsatz TENS-Gerät

Anwendungsgebiete

* Muskelverspannungen
* Nervenentzündungen
* chronische Schmerzen
* Einsatz vor Wettkämpfen

Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie ist aufgrund der hohen Therapieerfolge nicht nur beim Pferd eine gern genutzte Möglichkeit zur Behebung bzw. Linderung der folgenden Problembereiche.

Magnetfelddecke für den therapheutischen Einsatz beim Pferd. Pulsierendes Magnetfeld.

Anwendungsgebiete

* Frakturen
* Fissuren
* Sehnenschäden
* Muskelschäden
* Athrosen
* Überbeine

Magnetfeldgamasche für den therapheutischen Einsatz beim Pferd. Pulsierendes Magnetfeld.

Indikationen:

Entzündungen

* Harnweginfekte
* Gelenkentzündungen
* Fisteln
* Sehnescheidenentzündungen ( akut oder chronisch )
* Abzesse
* Dermatididen
* Arthritiden
* Schleimbeutelentzündungen
* Wunden ( eiternd )
* Rheumatoide Erkrankungen
* Nierenentzündung

Fraktur und Trauma

* Schwellungen
* Distorsionen
* Traumata
* Prellungen
* Frakturen
* Luxation
* Bänderzerrung
* Bänderrisse
* Überdehnungen

Progressive Veränderungen

* Exostosen
* Verknöcherung

Wundheilung

* Narbenkeloid

Regressive Störungen

* Degenerative Wirbelerkrankungen
* Best. Lahmheiten
* Ataxien
* Kniegelenkserkrankungen
* Athrosen
* Nekrosen
* Ischialgien
* Verdauungsstörungen
* Dermatosen
* Lendenwirbelsäulensyndrom
* Kreuzwirbelsäulensyndrom
* Muskelerkrankung
* All. Schwächezustände
* Atembeschwerden
* Knochenhautverletzungen